headerbild SkF

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) Freiburg

Gut beraten ins Tun kommen

Einstiegs- und Orientierungsberatung Klimaschutz

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) Freiburg unterstützt mit sozialen Einrichtungen Menschen in besonderen Lebenslagen, getragen von einem engagierten Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Verantwortung wird hier großgeschrieben: Seit 2016 ist der Standort EMAS-zertifiziert und verfolgt ein strukturiertes Umwelt- und Klimaschutzmanagement.


Klimaschutz als Chance

Durch die Teilnahme am Freiburger Klimapakt will der SkF Freiburg gemeinsam mit anderen Einrichtungen zur Klimaneutralität der Stadt Freiburg beitragen. Dazu soll Klimaschutz auch zunehmend Teil der eigenen Organisationskultur werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Durch gezielte Energieeinsparungen können Betriebskosten reduziert werden – ein Argument, das besonders für soziale Träger mit begrenzten Budgets zählt.

Mit Rückenwind aktiv werden

Mit dem Ziel, bestehende Aktivitäten strukturiert weiterzuentwickeln, entschied sich der SkF dafür, eine Einstiegs- und Orientierungsberatung (EuO) Klimaschutz in Anspruch zu nehmen. Deren attraktive Förderung aus Bundesmitteln machte einen Einstieg mit überschaubarem finanziellem Eigenanteil möglich.

Beraten wurde der SkF Freiburg von Fachleuten der Energieagentur Regio Freiburg. Dabei sollten konkrete Maßnahmen identifiziert, priorisiert und in den Alltag überführt werden. Die Beratung selbst erfolgte in sechs Schritten:

1. Förderantrag

2. Auftakt-Workshop & Zieldefinition

3. Datenerfassung inkl. Begehungen und CO₂e-Bilanz

4. Kurzanalyse mit Handlungsschwerpunkten

5. Workshop zur Maßnahmenentwicklung

6. Abschlussbericht & Umsetzung einer ersten Maßnahme

Erste Maßnahmen

Als Pilot für die Umsetzung einer ersten Maßnahme fiel die Wahl auf den Standort Eschholzstraße in Freiburg. Hier sollte der Stromverbrauch analysiert und interne Messkompetenz aufgebaut werden.

 

Auf Basis von Stromabrechnungen, Gebäudedaten und mit Richtwertvergleichen wurden bereits erste Einsparpotenziale identifiziert. Zudem erhielten Mitarbeitende eine praxisnahe Schulung zum Umgang mit einfachen Messgeräten und verfügen nun über eigenes Analysewissen.

 

Der Grundstein für ein internes Energiemonitoring, das künftig helfen soll, versteckte Kosten und Emissionen zu vermeiden, ist damit gelegt.

Von der EuO profitieren

Icon Budget

Kostensenkung durch Effizienz

Die systematische Analyse zeigte, dass bereits kleine Maßnahmen spürbare Einsparungen ermöglichen – ohne große Investitionen. Das reduziert nicht nur Emissionen, sondern langfristig auch Betriebskosten.

Icon Daumen hoch

Niedrigschwelliger Einstieg

Klimaschutz kann ohne großen Aufwand begonnen werden – ideal für Einrichtungen mit knappen Ressourcen.

Leuchtende LED-Birne

Vielfältige Themen

Neben Photovoltaik und Gebäudetechnik wurden auch digitale Emissionen, Mobilfunkgeräte oder Ressourcenteilung betrachtet.

Icon Zahnräder

Praxisnahe Maßnahmen

Vom Waschprozess bis zur Fassadenbegrünung entstanden konkrete Handlungsfelder.

Stärkung der Mitarbeitenden

Schulungen und Workshops förderten Akzeptanz und Eigeninitiative.

Praxisbeispiel Der Auftrag

Langfristiger Nutzen:

Durch den Maßnahmenkatalog und interne Strukturen wie Energiemonitoring und Umweltteam ist der Klimaschutz fest verankert.

So geht es weiter

Das Umweltteam des SkF Freiburg plant nun die nächsten Schritte. Die Energieanalyse war der Auftakt – weitere Maßnahmen wie Sensibilisierungskampagnen und digitale Clean-up-Tage sind bereits angedacht. Damit zeigt der SkF Freiburg:

Strukturierter Klimaschutz stärkt sowohl die ökologische Verantwortung als auch die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit sozialer Einrichtungen.

Sprechblasen

Eine Stimme aus dem Projekt

„Die Einstiegs- und Orientierungsberatung bot uns einen geeigneten Rahmen, um unsere bisherigen Nachhaltigkeitsthemen systematisch ordnen zu können und neue Themen zu identifizieren. Die Expertise der unterstützenden Dienstleister und der Blick von außen waren dabei sehr wertvoll und hilfreich.

Der strukturierte Abschlussbericht bedeutet für uns eine hervorragende Grundlage, um die ausgearbeiteten Maßnahmen in einer für uns passenden Reihenfolge und in dem uns möglichen Tempo angehen zu können.“

Manuel Arnegger
Nachhaltigkeitsbeauftragter des SkF Freiburg

Catrina Heider

Ihre Ansprechpartnerin

Catrina Heider
0761 214300-28
catrina.heider@earf.de

Kontakt

Für Einrichtungen und Vereine – unsere Referenzprojekte

Headerbild: Eine Ärztin und ein Arzt im Gespräch in einem Klinikgebäude

Hitzeschutzplan für Kliniken


Die Uniklinik Freiburg sucht nach Auswegen aus dieser Hitzebelastung und ihren Konsequenzen. Das Ergebnis war ein Hitzeschutzplan.
Lebenshilfe Werkstatt für Beteiligung

Klimaanpassungskonzept für die Werkstatt für Beteiligung Steinach


Berthold Schätzle, Bereichsleiter Technik der WfB Haslach, gab bei der Energieagentur Regio Freiburg ein Klimaanpassungskonzept in Auftrag, um den Hitzestress im Alltag gezielt reduzieren zu können.

Privacy Preference Center